Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima

Verantwortung für nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz

Wir sind stolzer Partner und Mitglied der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima. Als Teil dieser Initiative setzen wir uns aktiv für nachhaltige Entwicklung und wirksamen Klimaschutz ein.

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf der Digitalisierung kommunaler Bürgerdienste. In einer von uns durchgeführten Studie zur ökologischen Wirkung digitalisierter Verwaltungsprozesse konnten wir zeigen, dass traditionelle Verwaltungsverfahren erhebliche Emissionen verursachen, insbesondere durch Arbeitsplätze in Behörden, Energieverbrauch von Büroinfrastruktur sowie durch Mobilität von Bürgerinnen und Bürgern zu Behördenstandorten.Unsere Analysen zeigen unter anderem:

  • erhebliche CO₂-Emissionen durch tägliche Wege von Bürgern zu Behörden
  • zusätzliche Emissionen durch Arbeitsplatzinfrastruktur in Verwaltungen
  • hohe Ressourcenverbräuche durch Papierdokumente und Drucksysteme.

Durch die Digitalisierung dieser Prozesse können große Teile dieser Emissionen vermieden werden. Wenn Bürgerdienste digital und automatisiert bereitgestellt werden, entfallen viele Behördengänge vollständig. Gleichzeitig können papierbasierte Prozesse reduziert und Verwaltungsstrukturen effizienter gestaltet werden.

Unsere Studie zeigt, dass die konsequente Digitalisierung kommunaler Bürgerdienste ein erhebliches Einsparpotenzial bei Emissionen und Ressourcenverbrauch besitzt. Digitale Self-Service-Systeme können dazu beitragen, Mobilität zu reduzieren, Energieverbrauch zu senken und Verwaltungsprozesse nachhaltiger zu gestalten.

Digitale Identitäts- und Verwaltungsinfrastrukturen sind daher nicht nur ein technologischer Fortschritt, sondern auch ein wichtiger Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung und Klimaschutz.

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Digitalisierung als Beitrag zum Klimaschutz
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Digitalisierung als Beitrag zum Klimaschutz

Digitale Identitäts- und Verwaltungsinfrastrukturen ermöglichen es, staatliche Dienstleistungen effizienter, ressourcenschonender und besser zugänglich zu gestalten.

Durch automatisierte Identifikationssysteme können Bürgerdienste unabhängig von Öffnungszeiten oder Behördenstandorten bereitgestellt werden. Gleichzeitig lassen sich Energieverbrauch, Papierbedarf und Mobilität deutlich reduzieren.

Die Digitalisierung von Bürgerdiensten ist daher nicht nur ein technologischer Fortschritt, sondern auch ein wichtiger Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung und Klimaschutz.

MetrikAktuellAnteilMit ELINAAnteil
CO2 [kg/a]638.528.054100 %1.431.3590,22 %
NOx [kg/a]1.181.508100 %3.8480,33 %
Feinstaub [kg/a]33.804100 %1.2963,83 %
Wasserverbrauch [l/a]716.384.903100 %8.243.7991,15 %
Kosten [Euro/a]3.387.894.669100 %819.000.00024,17 %

Das bedeutet bei umfänglichem, fallabschließendem und volldigitalem Einsatz von MIDAS ELINA werden jährlich

  •  637,1 Mio. kg CO2
  •  1,2 Mio. kg NOx
  •  708,1 Mio. l Wasser
  •  32.508 kg Feinstaub

und

  • 2,6 Mrd. Euro

eingespart.

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Klimawirkung digitaler Bürgerdienste
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Klimawirkung digitaler Bürgerdienste

Unsere Studien zeigen, dass die Digitalisierung kommunaler Verwaltungsprozesse unter anderem folgende Effekte haben kann:

  • deutliche Reduzierung von Behördengängen
  • geringerer Energieverbrauch in Verwaltungsgebäuden
  • Reduzierung papierbasierter Prozesse
  • Einsparungen bei Mobilitäts-Emissionen.

Digitale Bürgerdienste können Millionen von Behördengängen vermeiden und damit einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Und wie sehr wir das können, zeigt die nachfolgende Berechnung.

In einer umfassenden Analyse zur ökologischen Wirkung digitalisierter Verwaltungsprozesse wurden die Emissionen traditioneller Bürgerdienste mit den Emissionen einer digitalisierten Infrastruktur auf Basis automatisierter Self-Service-Systeme verglichen.

Dabei wurden unter anderem folgende Faktoren berücksichtigt:

  • Emissionen durch Arbeitsplätze in Bürgerämtern
  • Energieverbrauch der Büroinfrastruktur
  • Herstellung und Betrieb von Geräten und Arbeitsmaterialien
  • Mobilität von Bürgerinnen und Bürgern zu Behörden
  • Pendelwege von Verwaltungsmitarbeitern.

Allein in Deutschland arbeiten rund 61.500 Sachbearbeiter in kommunalen Bürgerämtern, deren Arbeitsplätze jährlich erhebliche Mengen an Energie und Ressourcen verbrauchen. Gleichzeitig entstehen durch die Wege der Bürger zu den Behörden zusätzliche Emissionen durch den Verkehr.

Die Untersuchung zeigt, dass ein erheblicher Teil dieser Emissionen durch digitalisierte Bürgerdienste vermieden werden kann.

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Beispielrechnung zur Digitalisierung der Bürgerdienste
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Beispielrechnung zur Digitalisierung der Bürgerdienste

Für die vollständige Digitalisierung kommunaler Bürgerdienste in Deutschland wurde eine Infrastruktur von etwa 25.000 Self-Service-Systemen berechnet.

Die Analyse zeigt folgende jährliche Werte für Herstellung und Betrieb dieser Infrastruktur:

  • etwa 8,2 Millionen kg CO₂-Emissionen pro Jahr
  • rund 1,43 Millionen kg Stickoxide
  • etwa 3.848 kg Feinstaub
  • durchschnittliche Kosten von etwa 6,50 Euro pro Bürgerdienst.

Im Verhältnis zu den Emissionen und Kosten traditioneller Verwaltungsprozesse ergibt sich daraus ein erhebliches Einsparpotenzial bei Emissionen, Ressourcenverbrauch und Infrastrukturkosten.

Die Analyse zeigt außerdem, dass ein Großteil der Emissionen traditioneller Verwaltungsprozesse durch Mobilität entsteht, insbesondere durch Fahrten von Bürgerinnen und Bürgern zu Behörden sowie durch Pendelwege von Verwaltungsmitarbeitern.

Digitale Bürgerdienste können diese Wege weitgehend überflüssig machen und dadurch einen messbaren Beitrag zur Reduzierung von Emissionen leisten.